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Mondscheinspaziergang

Kleines Extra zum runden Geburtstag

Der Stadtmarketingverein „Offensive“ lädt am 9. September  zum Mondscheinspaziergang ein. Ziel ist der Jones-Garten, der vor zehn  Jahren im Rahmen der Skulptur-Bienniale Münsterland entstanden ist.  Foto:

Der Stadtmarketingverein „Offensive“ lädt am 9. September zum Mondscheinspaziergang ein. Ziel ist der Jones-Garten, der vor zehn Jahren im Rahmen der Skulptur-Bienniale Münsterland entstanden ist. Foto:
(Detlef Dowidat)


Lengerich - Das Lengerich Garden Projekt des amerikanischen Künstlers Ronald Jones und damit auch der ALVA-Skulpturenpark werden in diesem Sommer zehn Jahr alt. Sie entstanden im Rahmen der Skulptur-Biennale Münsterland 2001.


Aus diesem Anlass plant der Stadtmarketingverein „Offensive“ im Jones-Garten ein kleines Extraprogramm während des Mondscheinspaziergangs am Freitag, 9. September. Neben der aufwendigen Illumination des gesamten ALVA-Skulpturenparks laden eine „Kleine Nachtmusik“, ein Feuerschlucker und eine Performance-Künstlerin alle großen und kleinen Besucher zum Verweilen ein, heißt es in einer Mitteilung der „Offensive“.


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Start des Fackelzugs ist um 20.30 Uhr, wie immer am Alten Rathaus. „Läuft alles nach Wunsch, strahlt der Vollmond am nächtlichen Himmel mit den vielen Lichtern um die Wette“, bemerkt Barbara Rübartsch, Projektleiterin des Skulpturenparks.

Wer mehr über die Entstehung und die Entwicklung der Einrichtung wissen möchte, kann sich während einer Führung am Sonntag, 11. September, informieren. Barbara Rübartsch beginnt mit dem circa einstündigen Rundgang um 16 Uhr am Pförtnerhaus der LWL-Klinik an der Parkallee.  Die Führung ist gebührenfrei. Außerdem werden in Form einer kleinen Serie in den nächsten Wochen in den Westfälischen Nachrichten die einzelnen Kunstobjekte des ALVA-Skulpturenparks vorgestellt.

Beim Mondscheinspaziergang wird ein Kostenbeitrag von 2,50 Euro pro Erwachsenem erhoben (inklusive Fackel); Kinder zahlen keine Gebühr.

VON DETLEF DOWIDAT, LENGERICH

TWOINSIDE
THREEINSIDE

13.01.2012

Irish Folk im Gempt Bistro

Irish Folk vom Feinsten

 

Man nehme: 5 Vollblutmusiker mit 20 Instrumenten, ein gut gelauntes Publikum und  Kneipenatmosphäre - schon ist ein Irish Folk Abend perfekt. So war es am Freitag, dem 13. Januar 2012, im Gempt-Bistro. Zum 5. Mal veranstaltete der Stadtmarketing­verein Offensive dort einen Irish-Folk Abend. Und wie jedes Mal war die Veranstal­tung schon früh ausverkauft. Entsprechend eng und gemütlich ging es im Bistro zu. Eingeladen war die 5köpfige Gruppe „An Rinn“, die neben einem waschechten Iren auch einen waschechten Lengericher aufweisen konnte. Aber vor dem Auftritt konn­ten sich die Gäste bei Guinness und Kilkenny und irischen Impressionen einstim­men lassen.

 

Die Gruppe „An Rinn“ um den Liedsänger Brian McSheffrey erwies sich als äußerst vielseitige Formation. Neben 20 Instrumenten, die das eingespielte Team hervorra­gend beherrschte, glänzte „An Rinn“ auch mit stimmgewaltigen A-Capella-Stücken. Die Mischung aus Shantys, Tunes und Balladen vorwiegend aus Irland und Schott­land - verbunden mit kleinen Geschichten - ließ den Funken schnell zum Publikum überspringen und animierte es zum Mitklatschen und Mitsingen. Besonders das Bandmitglied Matthias Malcher freute sich, auch mal in seiner Heimatstadt auftreten zu können, denn: „Lengerich ist nun mal eine sehr musikalische Stadt.“

 

Die Musiker verließen dann auch nicht ohne 2 Zugaben die Bühne und verabschie­deten sich mit dem Wunsch, gerne wieder im stimmungsvollen Gempt-Bistro  auf­treten zu wollen.

 

Lengerich -  Die Atmosphäre ist beschaulich und hat etwas Beruhigendes. Der Platz an der alten Friedhofskapelle der LWL-Klinik ist idyllisch gelegen. Alljährlich pilgern dort Menschen hin, um am Himmelfahrtsgottesdienst in freier Natur teilzunehmen. Der wird auch in diesem Jahr durchgeführt. Der Stadtmarketingverein Offensive und der Heimatverein laden gemeinsam mit den beiden Kirchengemeinden zum ökumenischen Himmelfahrtsgottesdienst am 2. Juni um 10 Uhr ein. „Der Himmel weit offen“, unter diesem Motto steht der beliebte Gottesdienst, zu dem von Jahr zu Jahr immer mehr Menschen zur liebevoll von der Offensive in Zusammenarbeit mit dem Heimatverein und dem LWL restaurierten Kapelle strömen, die sich an der Stapenhorststraße Abzweig Am Kleeberg befindet. Pastor Wernfried Lahr von der evangelischen Kirchengemeinde und Pfarrer Hermann Roling von der katholischen Kirche Seliger Niels Stensen werden den Gottesdienst gestalten. Der Bläserchor der evangelischen Kirche unter Leitung von Christoph Henzelmann sorgt für die musikalische Umrahmung.
Nach dem Gottesdienst wird zum Verweilen an dem wunderschönen Ort eingeladen. Dazu werden Kaffee und andere Getränke gereicht.

Bei schlechter Witterung findet der Gottesdienst im Festsaal der LWL-Klinik statt. Darauf weisen die Veranstalter hin. Sie hoffen natürlich auf gutes Wetter am nächsten Donnerstag, denn ein Gottesdienst unter freiem Himmel sei immer wieder ein ganz besonderes Erlebnis.

VON DETLEF DOWIDAT, LENGERICH

Gottesdienst an einem wunderschönen Ort unter freiem Himmel feierten rund 150 Menschen am Himmelfahrtstag bei herrlichem Wetter an der liebevoll restaurierte Kapelle am LWL-Friedhof. Das Motto „Der Himmel weit offen“ wurde erlebbar. Pfarrer Wernfried Lahr von der Evangelischen Kirchengemeinde und Hermann Roling von der Katholischen Kirchengemeinde führten durch den ökumenischen Gottesdienst und versuchten die Frage zu beantworten, was Himmelfahrt ist. Dazu bedienten sie sich eines Textes aus dem Lukas-Evangelium, Kapitel 24. In den offenen, tiefblauen Himmel zu schauen, während der Bläserchor der evangelischen Kirche unter Leitung von Kantor Christoph Henzelmann die Gemeinde bei den Liedern, unter anderem „Geh aus mein Herz und suche Freud“, begleitete, war ein besonderes Erlebnis. Zumal in den Bäumen die Tauben gurrten, die Vögel zwitscherten und die Blätter im leichten Wind rauschten. Pfarrer Lahr bedankte sich bei allen, die diesen Gottesdienst möglich gemacht haben: Dem Stadtmarketingverein Offensive, dem Heimatverein, dem THW und der LWL-Klinik. „Die Resonanz ist so erfreulich, dieser Gottesdienst muss eine feste Einrichtung bleiben“, meinte Wilhlem Möhrke, Vorsitzender der Offensive, die einst Initiator dieser Veranstaltung war.<s1> Foto: </s1><foto-quelle>Detlef Dowidat</foto-quelle>