Hilfsnavigation:

TWOINSIDE
THREEINSIDE

Veranstaltungen 2000

Neujahrsempfang

Der Neujahrsempfang, eine gemeinsame Initiative der Werbegemeinschaft Lengerich e.V., der Stadt Lengerich und der Offensive, fand am 11. Januar in der Kantine der Firma Dyckerhoff statt. Die Offensive war der Ausrichter. Eine Talkrunde mit Vertretern der Lengericher Wirtschaft unter der Moderation von Britta Lewedag bildete den Höhepunkt des Abends. Die Leedenhof-Jazz-Band sorgte für die musikalische Unterhaltung.

City -und Einzelhandelsmanagement in Lengerich

Am Freitag, den 25. Februar, haben auf Anregung der Firma Magnus die Werbegemeinschaft Lengerich, die Stadt Lengerich und die Offensive gemeinsam eine Motivationsveranstaltung zur Verbesserung der Einzelhandelssituation und des Stadtbildes in Lengerich durchgeführt. Es wurde der anerkannte Einzelhandels- und Stadtmarketing-Experte Christian Klotz, Bad Reichenhall, eingeladen, um Tipps und Anregungen für eine Verbesserung des Ist-Zustandes am Einzelhandelsstandort Lengerich zu erhalten. Die Kosten für den Referenten haben sich das Unternehmen Magnus, die Werbegemeinschaft und die Offensive geteilt. Neben dem Vortrag des Herrn Klotz wurde auch über das Ergebnis eines internen am Nachmittag durchgeführten Workshops berichtet und ein Videofilm gezeigt, der im Laufe des Tages in Lengerich aufgenommen wurde. Anfang März wurde das Video der Klotzveranstaltung vom 25.02.2000 ausgewertet und in eine Maßnahmenliste zusammengefaßt. Aus dieser Maßnahmenliste wurde von dem Arbeitskreis “City- und Einzelhandelsoffensive” eine 25 Punkte umfassende Prioritätenliste erstellt, die bis April 2001 abgearbeitet werden sollte. Im November traf sich der Arbeitskreis zu einer Zwischenbilanz. Es konnte festgestellt werden, dass der 25-Punkte-Katalog recht ordentlich abgearbeitet worden war. Die positive ”Vermarktung” und eine damit einhergehende positive Grundstimmung bei allen Beteiligten/Meinungsbildern hat sich aber trotz der Erfolge noch nicht eingestellt. Die Gründe dafür wurden insbesondere in der jetzigen schlechten Einzelhandelssituation gesehen. Dieser Negativstimmung muss mit ganz großem Optimismus entgegengewirkt werden

Grieg - Kongress

Ganz im Zeichen eines Kulturereignisses von europäischem Rang stand Lengerich Anfang Juni. Der Offensive war es gelungen, die Veranstalter des 3. Deutschen Grieg-Kongresses davon zu überzeugen, Lengerich als Veranstaltungsort für das Jahr 2000 zu wählen. Als Schirmherr konnte der norwegische Botschafter Morten Wetland gewonnen werden. Ein attraktives Rahmenprogramm rundete die vier Tage dauernde Veranstaltung ab.

In der Zeit vom 01. bis 04. Juni 2000 stand Lengerich im Zeichen von Edvard Grieg:

Donnerstag, den 01. JuniEmpfang und Kammerkonzert in der Stadtsparkasse Lengerich

Freitag den 02. Juni bis Sonntag, den 04. Juni3. Deutscher Edvard-Grieg-Kongress mit ca. 15 deutschen und ausländischen Referenten

Freitag, den 03. Juni1. Konzert – zwei Solokonzerte – Leitung Prof. U. GrosserChopin, 1. Klavierkonzert e op. 11Grieg, Klavierkonzert a op. 16

Samstag, den 03. Juni2. Konzert – symphonische Musik –Leitung Prof. U. GrosserGrieg Peer Gynt Suiten I (op 46) und II (op 55)Sibelius Violinkonzert d op 47

Die umfangreichen Vorbereitungen wurden bereits Monate zuvor eingeleitet. Es wurden Räumlichkeiten für den Kongress, aber auch markante Aufführungsorte für die einzelnen Konzerte gefunden. Für eine professionelle Pressearbeit konnte Frau Dr. Sabine Kreter engagiert werden. Als Ansprechpartner innerhalb des Vereins konnten für den baufachlichen Bereich Herr Wolfgang Kostka und für den werblichen Bereich Frau Elisabeth Braumann gewonnen werden. Ein einheitliches Erscheinungsbild für Programmheft (Auflage 1000), Flyer (Auflage18.000), Plakate (Auflage 800), Anzeigen und Eintrittskarten sorgte für eine überregionale Ausstrahlung dieser Veranstaltung. Auch Rundfunk und Fernsehen haben sowohl über den Kongress als auch über das Rahmenprogramm berichtet. Mit der Stadt Lengerich, der Stadtsparkasse Lengerich und der Kulturstiftung der Westfälischen Provinzial-Versicherung konnten Partner gewonnen werden, die für einen reibungslosen Ablauf der Veranstaltung, aber auch für ein überschaubares finanzielles Restrisko für den Verein sorgten.     Gut besuchte Konzerte, interessante musikwissenschaftliche Diskussionen und ein bleibender Imagegewinn für den Standort Lengerich konnten zum Abschluss resümiert werden. "Lengerich im Mittelpunkt des Musikinteresses", "Weltoffenheit im Zeichen Griegs", "Ausstrahlung in europäische Länder", "Stehende Ovationen unter tausend Rosen" waren nur einige der Überschriften in der regionalen und überregionalen Presse. Ein besonderer Dank gilt den Unternehmen Dyckerhoff und Windmöller & Hölscher sowie der Stadtsparkasse Lengerich für die Bereitstellung der Räumlichkeiten für den Empfang, den Kongress und die musikalischen Veranstaltungen. Auch der Stadt Lengerich und allen anderen Helfern gebührt Dank, nur durch sie war dieses Programm erst möglich.  

Umgestaltung der Fußgängerzone Altstadt

Die Umgestaltung der Fußgängerzone Altstadt konnte in diesem Frühjahr durch die Stadt Lengerich unter Beteiligung der Anlieger, der Werbegemeinschaft und der Offensive endlich aufgenommen werden. Am 09.03.2000 wurde die Umgestaltung der Altstadt den Anliegern und interessierten Bürgern in der Volksbank Lengerich-Lotte vorgestellt. Die Stadt trug die Kosten für die Pflasterarbeiten und die neuen Lampen, die Anlieger und die Offensive haben ca. 73.000,-DM für das Grün und die Möblierung aufgebracht. Rechtzeitig zum Römer-Markt im Oktober konnten die Arbeiten abgeschlossen werden.

Grünanlage Rathausplatz

Die Offensive hat gemeinsam mit dem städtischen Baubetriebshof und einigen engagierten Lengericher Unternehmen die Grünanlage auf dem Rathausplatz vor der Stadtsparkasse einschließlich der Brunnenanlage neu gestaltet. Die Planung für die Gestaltung wurde einer Gartenarchitektin übertragen. Mit dem Rückschnitt der Büsche ohne optischen Verlust, dem Zugang durch das Beet mit einem Verbindungsweg zwischen Fußgängerzone und Stadtsparkasse, Sitzecken, einem Rankgerüst als Abschirmung und der Aktivierung der Brunnenanlage ist ein ansprechender und von der Bevölkerung schnell angenommener attraktiver Stadtmittelpunkt entstanden. Die Grünanlage wurde nach Fertigstellung in Beisein der Sponsoren und der Presse am 27.09.2000 an die Stadt Lengerich übergeben.    

Namensgebung des Platzes am Schachbrett

Ein Antrag der Offensive, in der Fußgängerzone Altstadt den Platz am Schachbrett in ”Friedrich-von-Bodelschwingh-Platz” umzubenennen, wurde von der Stadt positiv entschieden. Der Bürgermeister Friedrich Prigge weihte den Platz am 30. November ein, als er das Straßenschild im Rahmen der Feierlichkeiten zur Fertigstellung der Umgestaltung der Fußgängerzone Altstadt enthüllte.  

Sperrung-Öffnung des Rathausplatzes

Die Offensive hat sich für eine Öffnung des Rathausplatzes für den Pkw-Verkehr eingesetzt. Um eine größtmögliche Akzeptanz bei den Anliegern und den Verkehrsteilnehmern zu erreichen, sollte eine einvernehmliche Lösung unter Beteiligung aller Betroffenen gefunden werden. Mit der Einführung der Einbahnstraßenregelung und den geschwindigkeits-reduzierenden baulichen Maßnahmen konnte diese Forderung erfüllt werden.  

ALVA-Projekt - Skulpturbienale 2001

Die Westfälische Klinik und das Evangelischen Krankenhaus haben bereits im April 1999 vereinbart, gemeinsam ein Kulturprojekt Alva Lengerich ( ars longa, vita aeterna = die Kunst währt lang, das Leben ewig )zu initiieren. Dabei handelt es sich um einen Rundwanderweg mit einem Skulpturenpark zwischen den beiden Krankenhäusern. Eine aktive Gestaltung der Wege oder Skulpuren oder der passive Genuß der Kunstwerke durch Patienten, Besucher und andere Interessierte stehen dabei im Vordergrund. Ziel ist es, die Attraktivität der Kliniken und des Standortes Lengerich zu erhöhen und einen Beitrag zur angenehmen Genesung der Patienten zu leisten. Die Offensive unterstützt diese Ziele und ist über Herrn Wilhelm Möhrke eingebunden. Mit der Skulptur-Biennale Münsterland 2001 im Kreis Steinfurt ergab sich die Chance, für das Projekt Alva Lengerich eine Förderung der Landesregierung zu erhalten und renommierte Künstler aus aller Welt in das Münsterland zu locken und damit dem Projekt überregional mehr Geltung zu verschaffen. Die bundesweite Berichterstattung zur Skulptur-Biennale, an der sich neben Lengerich auch Emsdetten, Greven, Hörstel, Ibbenbüren, Rheine, Steinfurt und Tecklenburg beteiligen, macht deutlich, dass die Entscheidung zur Teilnahme richtig und gut gewesen ist. Neben vielen Abstimmungsgesprächen im Laufe des Jahres, konnte am 23. Juli der Kurator der Skulpur-Biennale mit ca. 25 Künstlern im Rahmen einer Besichtigungstour im Kreis Steinfurt auf dem Gelände der Westfälischen Klinik in Lengerich begrüßt werden. Das Interesse der Künstler am Standort Lengerich war sehr groß.    

5 Jahre Offensive Lengerich

Aus Anlaß des Jubiläums präsentierte die Offensive am 22. und 23. September in der Innenstadt am Lengericher Wahrzeichen "RÖMER" ein Kulturwochenende mit dem Heckentheater Kattenvenne. Zwei Theaterabende unter freien Himmel, eine Persiflage auf die 30-iger Jahre und ein Improvisationstheaterstück, waren mit insgesamt mehr als 300 Besuchern sehr gut besucht. Die Jubiläumsfeier konnte als eine gelungene Werbeveranstaltung für den Stadtmarketingverein, die Innenstadt und das Wahrzeichen "RÖMER" resümiert werden. Außerdem wurde deutlich, dass in Lengerich Kultur auch open-air möglich ist.

Forensik in Lengerich

Im November wurde seitens der Landesregierung diskutiert, eine forensische Abteilung mit etwa 50 Betten in der Westfälischen Klinik in Lengerich einzurichten. Die Offensive hat sich gegen diese Überlegungen gewehrt, weil man die Auffassung vertrat, dass die Einrichtung der Forensik in Lengerich die künftige Entwicklung dieser Stadt und der Region unverhältnismäßig belasten würde. Die Stadt Lengerich sei bereits seit Jahrzehnten Standort einer psychiatrischen Klinik. Auch wenn die Therapierung psychisch Kranker und Drogenabhängiger in offenen Abteilungen als zeitgemäß beurteilt würde, so sei der Einfluss auf das Leben in der Stadt sowie auf das Stadtbild nicht zu übersehen. In Lengerich bestünde dennoch eine große Toleranz und Akzeptanz gegenüber den Patienten und der Klinik. Die Einrichtung einer forensischen Abteilung hätte allerdings zu einer weiteren Belastung für die Lengericher Bevölkerung und Wirtschaft geführt, die die Grenze des Zumutbaren überschritten hätte. Außerdem hätte eine forensische Einrichtung dem jetzigen Konzept der Klinik widersprochen. Aus diesen Gründen wurden folgende Aktionen initiiert oder unterstützt:

- Unterstützung der BI gegen Forensik in Lengerich

- Sammlung von Unterschriften in den Lengerich Betrieben Druck von 11.000 Protestkarten

- Anschreiben an die Mitglieder, eigene Stellungnahmen abzugeben

-Schreiben an die Ministerin Beteiligung an der Kundgebung gegen einen Forensikstandort Lengerich